Die Autorin Anika Landsteiner hat mich Januar 2018 in ihren Podcast "ÜberFrauen" eingeladen. Wir haben über Visionen, Entwicklungen und Nein-Sager gesprochen. Und natürlich über Umweltschutz und Nachhaltigkeit! Viel Freude beim Reinhören.

Folge 04: Entwicklungen in der Selbstverwirklichung mit Julia Post

Julia Post ist Gründerin der Initiative „Coffee to go again“, hinter der eine Aufklärungskampagne zum Thema ‚Mehrwegbecher‘ steht. Mittlerweile arbeitet sie als Social Entrepeneur (= soziale Unternehmerin) und berät Social Businesses, beispielsweise Hilfsorganisationen, bei ihrer Entwicklung. Apropos Entwicklung, denn darüber sprechen wir. Julia findet, dass der Fokus ganz generell viel zu stark auf dem Ziel, anstelle auf der Entwicklung liegt. Anhand von Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen, die in ihrem Leben große Rollen spielen, erzählt sie Geschichten aus ihrem Leben – und wie sie die Brücke baut zwischen gesellschaftlichen Themen und der Politik, in der sie als ehrenamtliches Vorstandsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen in München tätig ist.


In dieser Folge erfahrt ihr…

… warum Entwicklungen oft spannender als Ziele sind

… warum es trotzdem wichtig ist, eine Vision zu haben und was der Unterschied zwischen Vision und Ziel ist

… welche politischen Schritte in puncto Nachhaltigkeit jetzt wichtig sind und warum wir im Alltag bereits an unsere Grenzen gekommen sind

… warum etwas einfach zu machen alles im Leben verändern kann

… weshalb wir viel mehr über Arnold Schwarzenegger wissen sollten

… welche Autorin Julia bewundert. 

Das Campus Magazin von ARD Alpha hat mich zum Thema Nachhaltigkeit interviewt. Seht hier den kompletten Beitrag. 

Das vorletzte Türchen am Adventskalender öffnen und morgen ist dann der große Tag... Ich freue mich sehr, dass ich einen Beitrag zum 23. Türchen bei der WWF Jugend beisteuern durfte. Habt schöne Feiertage!

Meine Gedanken zu Weihnachten:

„An Weihnachten lasse ich das Jahr gerne Revue passieren und denke viel darüber nach, wie es im nächsten Jahr weitergehen soll: Womit bin ich zufrieden? Wo gibt es Unstimmigkeiten für mich? Seitdem ich mich ehrenamtlich für grüne Themen engagiere, hat mein Leben sehr an Geschwindigkeit zugenommen. Ja, das ist manchmal Stress und bringt auch viel (An-) Spannung in den Alltag. Vor allem aber hat es so viel Neues in mein Leben gebracht. Ich bin als Person sehr an all diesen Erfahrungen gewachsen und bin dankbar für diesen immateriellen Reichtum, den mir mein ehrenamtliches Engagement beschert hat. Daher kann ich nur allen raten, die eine Idee oder einen Traum haben: Mach Dich auf den Weg, und Du wirst belohnt!“

Und hier lest Ihr den kompletten Beitrag.

 

Ganz herzlichen Dank für diese wunderbaren Tage in Minsk beim deutsch-belarussichen NGO-Forum! Natalyia von der Umweltorganisation Eco Idea hat ein ähnliches Projekt wie Coffee To Go Again in Weißrussland ins Leben gerufen, das sich "My Cup, please!" nennt. Sie hat mir heute nicht nur die Stadt gezeigt, sondern wir hatten vor allem richtig viel Zeit, um uns über Herausforderungen von NGOs im Umweltbereich in Deutschland und Weißrussland austauschen. Was sind aktuelle Themen? Organisationsprozesse, Möglichkeiten von Finanzierung, Gewinnen von Unterstützer*innen undundund… Die Münder standen nicht still ;-) Hier drückt der Schuh übrigens bei der Radinfrastruktur, bei der Transformation des Energiesektors und bei der Umstellung auf eine ökologische Landwirtschaft. Woher kenn ich das bloß?? Diese Tage waren sehr lehr- und erkenntnisreich für mich und eine persönliche Bereicherung. Vielen Dank für diese Einladung und die Möglichkeit zum internationalen Austausch. Wirklich unvergesslich! Euch allen nun eine gute Weihnachtszeit.

Es war mir eine große Ehre Coffee To Go Again beim ersten Science Slam im Deutschen Museum in München vergangenen Freitag vorstellen zu können. Dabei wurde eine spannende Verknüpfung zwischen Kaffeeanbau, unser Umgang mit Zeit und dem ganzen Müll im Zuge von Coffee to go hergestellt.